Sonntag, 24. Januar 2016

Upcycling- Tunika aus lillesol basics No. 42

Bei lillesol und pelle wurde ein Nähwettbewerb ausgerufen und das Thema passte super. Eine alte Jeans neu verarbeiten. Upcycling. Also hab ich mich ans Werk gemacht und meiner Tochter eine Frühlingstunika nach dem lillesol basics Schnittmuster No. 42 genäht. Ein Kragen mit Beleg und Webware habe ich schon länger nicht mehr verarbeitet, umso mehr freut mich, dass die Tunika so hübsch geworden ist. Schlicht, so wie ich es mag. Von meiner alten Jeans hab ich den Teil genommen, wo sich Hosentaschen und der Reißverschluß befinden. Beides hat die Seite gewechselt, heißt, die Taschen sind nach vorne gewandert.











Freitag, 22. Januar 2016

Jeans Upcyling- Frida

Dem Sohn sind einige Hosen zu klein geworden. So hatte die kleine Schwester das Glück neue Hosen zu bekommen. Ich hab nach dem Frida- Schnittmuster von Milchmonster eine Upcyclingjeanshose für die Lütte gemacht.

Das ist daraus geworden. Es ist aber doch nicht immer so leicht, schöne Fotos von dem kleinen Wirbelwind zu bekommen.



Dienstag, 12. Januar 2016

12 von 12

Heute ist der 12. Januar und damit wird es Zeit für ein neues 12von12. Wie das geht, seht ihr bei draussen nur kännchen

Und das war mein Tag bis jetzt. Viel Spass!

Muddi hat eingekauft

Der Mann hat gesund und lecker gebacken

Unser Küchenfenster mit Lieblingsblumen

Toller Frottee und ein neues Projekt

Vorgelesen wurde auch

Mittagessen

Ein bisschen neue Deko

Er darf bleiben, ohne Weihnachtsschmuck

Nachmittagskaffee und zuschneiden

Eine kleine Helferin hatte ich auch

Vitamine

Eine Upcyclingjeans ist in Arbeit


Donnerstag, 7. Januar 2016

Handmade Kultur

Bei "Handmade Kultur" gibt es eine sehr coole Aktion. Man bekommt als Blogger eine Ausgabe und darf diese für die Leser "auseinander nehmen".

Vor einigen Wochen schon, flatterte mir eine Handmade Kultur ins Haus, leider komm ich erst jetzt dazu, darüber zu schreiben.


So sieht sie aus, von aussen. Ich mag größere Magazine, die nicht so hochglanz sind, ja sehr. Also die Haptik ist schon mal sehr gut.


So, sieht sie von innen aus. Vollgepackt mit Anleitungen verschiedenster Art und für jeden. Es gibt was zu nähen, mit passendem Schnittmuster ( die großen Größen nicht vergessen ;) ), Schmuck, Papierarbeiten uvm. Es werden kreative Menschen vorgestellt und bei den Reiseberichten wird der Fokus auf Do it yourself gelegt und wie das in der Stadt so läuft. 


So, sind die Anleitungen aufgebaut. Mir gefällt diese sehr. Man kann seine alten Bücher oder Zeitungen verwerten und die Papierbastelei kann auch mit Kindern gemacht werden. Grad wenn vielleicht ein Sommerfest ins Haus steht und man Deko braucht.



Wie schon geschrieben, gibt es die verschiedensten Anleitungen und für jeden ist was dabei. Alles ist gut verständlich beschrieben. Hier kann zum Beispiel ein Regal aus Holz gebaut werden. Bekommt Frau natürlich alleine hin, aber sollte der Mann mal beschäftigt werden, kann man ihn das auch machen lassen ;) 

Mittwoch, 6. Januar 2016

Babykekse und Gläschen

Ein kleiner Nachtrag zu meinem letzten Post über den Mütterstreit bei der Beikost und anderen Themen.
Dazu hab ich noch ein paar Gedanken und ich habe euch ein Rezept mitgebracht.

Hier erstmal das Rezept für ganz schnell und einfach gemachte Babykekse. Diese industriell hergestellten Kekse mit Zucker etc. kommen für mich nicht in Frage, auch wenn ich ab und an mal Gläschen füttere.

Also, ihr braucht

ca. 60 gr. Hafer- oder Reisflocken
160 gr. Fruchtmus (ich habe hier das Fruchtmark von DM genommen.Das erschien mir am natürlichsten. Es ist aber auch Obstgläschen oder einfaches Apfelmus denkbar.)

Die Haferflocken, habe ich mit dem Mörser etwas zerkleinert, damit die Kleinen es noch einfacher essen können.

Das Fruchtmus vermischt ihr mit den Haferflocken und verteilt die Mischung in kleinen Häufchen auf einem Backblech. Ich habe die Mischung in einem auf das Backblech gegeben und praktisch einen großen Keks gebacken. Dann kann man es hinterher in handliche Stücke schneiden.

Die Keksmasse wird ca. 15- 20 Minuten bei 160 Grad im Ofen gebacken. So, dass der Keks nicht zu hart ist, aber auch nicht mehr matschig ist.





Dann wollte ich noch eine Kleinigkeit zu den Gläschen schreiben. Jeder ist ja seines eigenen Hirnes Herr und nicht jeder Anbieter ist gleich. Ich füttere schon mal Gläschen (wenn wir Großen zum Beispiel nicht babytaugliches Mittagessen essen), schaue aber ganz genau, was da drin ist. Zusätze, die nicht sein müssen, kommen mir nicht ins Haus. Am liebsten kaufen wir die Gläschen von DM Bio z.B. Da ist nur drin, was auch draufsteht. Also nur Zutaten, die zuhause auch in den Topf kämen. Und ob es soviel besser ist, wenn ich das Gemüse zuhause stundenlang weich koche, oder ob nicht vielleicht am Ende doch mehr Vitamine in der Dunstabzugshaube hängen, als im Gemüse sind, ist auch so eine Sache.



Montag, 4. Januar 2016

Entweder oder ?!? Der Glucken-Fight

Hach, was waren das noch für Zeiten, als die eine Mutter der anderen ein Feuchttuch reichte, weil ihr das Obstgläschen umgekippt ist und ihr Kind währenddessen freudestrahlend die restlichen Feuchttücher in den Sand warf.
Heute heisst es:" Ah, sie füttern Obstgläschen... Können sie nicht kochen?! Und warum überhaupt Gläschen? Wir ernähren breifrei!" Ups, da hat die eine Mutter wohl die falsche Seite der Beikostkampfarena gewählt. Aber welche Mutter?
Man hat inzwischen das Gefühl sich als Mutter immer entscheiden zu müssen. Aber nicht ob heute die dünne Mütze reicht, oder ob es die dickere sein muss. 
Nein, stillen oder Flasche. Tragen oder Kinderwagen. Breifrei oder Brei. Selberkochen oder Gläschen. Hat man sich mal für die falsche Seite entschieden und gibt das auch noch zu, hagelt es in den sozialen Medien harsche Kritik. Das seien schlechte Mütter, wüssten sie denn nicht, dass... Gefolgt von einer Reihe "Verbesserungsvorschläge" oder auch eine Aufzählung der Schlechtigkeiten. Die sozialen Medien sind zur neuen Kampfbahn im Glucken-Fight geworden. Es wird miteinander verglichen was das Zeug hält und niedergemacht was das Zeug hält. Aber warum ist das so? Ich finde das sehr schade. Wir Mütter sollten uns doch eher unterstützen, anstatt uns gegenseitig zu bekriegen. Und warum ist eine Mutter, die einen anderen Weg der Erziehung nimmt, gleich eine schlechte Mutter? Und ich spreche hier von Müttern, die ihre Kinder mit Liebe und Fürsorge nähren. Klar, leider gibt es auch schlechte Mütter. Das sind in meinen Augen Mütter, die ihre Kinder misshandeln, sie sich selber überlassen. Und dann gibt es Mütter, die vielleicht keine schlechten Mütter sind, aber in Kauf nehmen, dass ihre Kinder mit Folgeerscheinungen durch das Leben gehen. Kinder die grenzenlos gross gezogen werden. Mütter, die sich keine Zeit für ihre Kinder nehmen, ihnen aber uneingeschränkt Medienkonsum erlauben und ihnen keine Vorgabe im Süssigkeitenkonsum o.ä. geben (und damit meine ich nicht, dass ein Teenager mal mit seinem Kumpel eine Flasche Cola leert und den Abend durchzockt, sondern eher Kinder die leider häufiger bei Fastfoodketten essen als auf Spielplätzen zu spielen.). Mütter, die augenscheinlich eine sehr andere Sicht, von "Das Beste für das Kind" haben und Unterstützungsangeboten von Kinderärzten nicht nachgehen z.B. ihre Kinder bei Entwicklungsdefiziten nicht fördern und unterstützen. 
Aber Mütter, die ihrem Kind die Flasche geben, oder es mit Brei aus dem Glas füttern? Außerdem warum muss man sich denn zwanghaft entscheiden? 
Meine Tochter wurde zuhause gestillt und bekam unterwegs die Flasche. Aus guten Gründen. Ging super. Beide Kinder bekamen Brei und durften am Tisch mit Fingerfood essen. Den Brei gab es mal im Gläschen und mal wurde er selber gekocht. Je nach dem, wie es grad passte oder was die Kinder grad lieber mochten. Beide Kinder wurden getragen und fuhren im Kinderwagen. Nicht jedes Kind liebt die Trage oder Fingerfood. Und nicht zu jeder Zeit ist alles gleich kompatibel. 
Also Mütter, unterstützen wir uns mehr! So lange wir unsere Kinder mit Liebe, Wärme, Sicherheit und Geborgenheit großziehen ist die eine Beikost oder das eine Transportmittel doch nicht schlechter als anderes.

Übrigens ist in diesem Text Ironie zu finden ;)